Die besten Wettanbieter mit Skrill 2026: Wer das E-Wallet wirklich akzeptiert

Updated Oktober 2026
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Ein Smartphone mit dunklem Display liegt neben einem Notizbuch und einer Kaffeetasse auf einem Schreibtisch im Licht eines Fensters.

Kurz gesagt: Skrill ist kein Freifahrtschein. Das größte Missverständnis auf diesem Feld lautet, eine Einzahlung per E-Wallet mache den Anbieter automatisch sauber — bewilligt wird aber in Österreich pro Bundesland, und die 5 % Wettgebühr fällt ohnehin an, egal ob das Geld per Überweisung, Karte oder Skrill auf dem Wettkonto landet.

Skrill berechnet für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €.

Stand: Oktober 31, 2026. Geprüft gegen die veröffentlichten Bewilligungsangaben der Anbieter in ihren Impressen und Wettordnungen sowie gegen die Gebührenübersicht der Skrill Limited.

Was ein E-Wallet beim Wetten leistet und was es unterscheidet

Skrill wurde 2001 in London unter dem Namen Moneybookers gegründet und trägt seit 2010 den Namen Skrill; Betreiber ist die Skrill Limited mit Sitz in London, ein britisch reguliertes E-Geld-Institut. Seit August 2015 gehört die Skrill Group zu 100 % der Optimal Payments Group, die im November 2015 in Paysafe Group umbenannt wurde. Das ist keine Fußnote, sondern der Kern der Sache: Man zahlt nicht bei einem Wettanbieter ein, sondern bei einem britischen E-Geld-Institut, das anschließend den Betrag an den Anbieter weiterleitet. Zwischen Wettkonto und Bankkonto liegt damit eine zweite Firma mit eigenen Bedingungen, eigenen Fristen und eigenen Preisen.

Ein Fußball liegt auf dem Rasen neben der Eckfahne eines leeren Platzes, dahinter eine Tribüne im Abendlicht.
Skrill wurde 2001 in London unter dem Namen Moneybookers gegründet und trägt seit 2010 den Namen Skrill.

Der Unterschied zu Überweisung, Karte und Bargeld

Eine Banküberweisung auf ein Wettkonto und eine Skrill-Einzahlung sind sich im ersten Schritt ähnlich und im zweiten grundverschieden. Die Überweisung kennt den Empfänger. Skrill kennt ihn auch, verlangt aber zusätzlich, dass man sich beim E-Wallet selbst registriert, verifiziert und dort ein Guthaben hält. Wer das Wettkonto irgendwann aufgibt, hat noch ein zweites Konto zu schließen. Wer sich nur auspacken will, hat einen Zwischenschritt mehr auf dem Weg zum Geld.

Bargeld-Einzahlungen und Bargeld-Auszahlungen bei tipp3-Partnern sind auf maximal 1.000 € pro Woche begrenzt; eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann. Das ist Bargeld. Für das E-Wallet gilt nichts davon, und nichts davon gilt umgekehrt für das E-Wallet.

Ein Unterschied, den man leicht überliest: eine Kreditkarte kann man sperren lassen, wenn eine Nummer in fremde Hände gerät. Ein Skrill-Guthaben ist ein Guthaben. Es liegt dort und wartet.

Wann der Umweg über Skrill einen Vorteil hat

Der Vorteil liegt nicht im Bonus — dazu später mehr —, sondern in der Kontrolle. Wer sein Wettbudget ohnehin schon bei Skrill parkt, zieht einmal Geld dorthin und zahlt danach aus einem begrenzten Topf ein. Das ist eine Krücke für Selbstdisziplin, keine Zauberformel. Praktisch funktioniert sie nur, solange man den Topf nicht in einem zweiten Schritt wieder auffüllt.

Der zweite Vorteil ist die Distanz. Die Bankverbindung bleibt außen vor, und bei tipp3 werden bei der Registrierung ohnehin keine Bankdaten abgefragt. Man gibt sie erst bei der ersten Auszahlung an. Wer die Trennung von Spielgeld und Haushaltskonto schätzt, versteht den Reiz eines E-Wallets sofort.

Der dritte Punkt ist die Verlässlichkeit der Währung. Wer in Euro einzahlt und in Euro auszahlt, umgeht die Umrechnung ganz. Das klingt banal und ist der einzige Weg, die 4,49 % Währungsumrechnungsgebühr sicher zu vermeiden, die Skrill sonst verlangt.

Der Nachteil ist die lange Leitung. Bei Skrill liegt das Guthaben beim E-Wallet; kommt es zurück auf ein Bankkonto, wird es noch einmal gebührenpflichtig.

Was die Zahlungsabwicklung wirklich kostet

Skrill berechnet für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €. Das ist der Satz, den ich auf dieser Seite am häufigsten zitieren werde, weil er der einzige Preis ist, den Skrill selbst festlegt und weil er bei kleinen Beträgen zur Kopfgebühr wird.

Wer 50 € aus seinem Skrill-Guthaben auf das Bankkonto zurückholt, zahlt die Mindestgebühr von 3,50 € — gerechnet am Prozentsatz wären es 1,40 €. Das sind 7 % des Betrags, für einen Vorgang, der nichts mit der Wette zu tun hat. Wer 500 € zurückholt, bleibt bei den 2,80 %: 14,00 €. Die Gebühr wird also mit dem Betrag fairer, nicht mit dem Betrag kleiner. Für kleine Rückholungen ist Skrill das teuerste Konto im Vergleich.

Die Servicegebühr, die viele überrascht

Bei Skrill-Währungsumrechnungen fällt eine Gebühr von 4,49 % an; für Privatnutzung entfällt die Servicegebühr, wenn mindestens alle 6 Monate ein Login oder eine Transaktion erfolgt, sonst werden monatlich 5,00 € vom Guthaben abgezogen. Zwei unterschiedliche Dinge in einem Satz, und beide werden regelmäßig verwechselt. Die Servicegebühr ist die Strafe für Untätigkeit, nicht für Aktivität. Wer sein Konto ruhen lässt, weil er pausiert, zahlt weiter. Fünf Euro im Monat, ohne eine einzige Wette. Wer dagegen in einer Fremdwährung einzahlt, zahlt 4,49 % und merkt es oft erst an der Differenz zwischen gesendetem und angekommenem Betrag.

Die in der Praxis wichtigste Konsequenz: Wer nur einmal im Jahr eine größere Summe einzahlt und dann langsam verwettet, meldet sich alle paar Monate an. Ein Login, nicht einmal eine Zahlung. Sonst frisst die Servicegebühr genau das Budget, das man sich selbst gesetzt hat.

Wie lange das Geld wirklich unterwegs ist

Die Zahlungsabwicklung hat drei Etappen. Der Weg vom Skrill-Guthaben zum Wettanbieter ist der schnellste. Wie lange der Gewinn vom Wettanbieter zurück zu Skrill braucht, ist Sache des Anbieters und seiner Prüfschritte. Der letzte Wegabschnitt gehört Skrill, und dort kostet er erstens Geld und dauert zweitens nicht überall gleich lang.

Bei tipp3 dauert die Überweisung auf ein Bankkonto meist noch 1 bis 2 Bankwerktage; ausgeführt werden Bankauszahlungen werktags von Montag bis Freitag. Wer am Freitagabend auszahlen lässt und das Geld am Montag braucht, plant zu knapp. Als Auszahlungskonto sind nur Konten im EWR zulässig, und eine IBAN kann nur in einem tipp3-Account hinterlegt sein.

Das E-Wallet ist also nicht die schnellste Route zum Haushaltskonto — es ist die umständlichste. Es ist eine Zwischenstation mit eigenen Preisen. Wer Schnelligkeit sucht und ohnehin eine Karte hinterlegt hat, ist mit einem anderen Weg oft besser dran.

Rechtslage: Warum Skrill keine Bewilligung ersetzt

Wer wissen will, ob sein Anbieter in Österreich bewilligt ist, muss in das Impressum schauen und nicht auf die Zahlungsseite. Sportwetten sind in Österreich kein Glücksspiel im Sinne des Bundesrechts; eine bundesweite Bewilligung, eine nationale Aufsichtsbehörde, eine nationale Liste der Buchmacher und ein bundesweites Sperrregister für Sportwetten gibt es nicht. Wer Sportwetten anbietet, braucht eine Bewilligung des jeweiligen Bundeslands. Neun Bundesländer, neun Wettgesetze, neun Behörden.

Ein Stadion unter Flutlicht aus großer Entfernung, davor Felder und eine ruhige Straße in der Dämmerung.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten über Portal und App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020).

Zwei Formulierungen, die man auf diesem Markt ständig liest und die beide falsch sind: „in Österreich legal“ und „in Österreich illegal“, jeweils als Pauschale über einen im Ausland gehosteten Anbieter. Die Rechtslage ist streitig und hängt am Land. Für beide Sätze gibt es keine Grundlage, und die Zahlungsart ändert daran nichts.

Die Bewilligungen der beiden großen Anbieter

Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten über Portal und App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020); die Bewilligung erteilte die NÖ Landesregierung mit Bescheid vom 10.12.2020 (Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020). Betrieben wird das Ganze von der Österreichische

Sportwetten Gesellschaft m.b.H. in Wien. Das ist die ausführlichste Bewilligungsangabe in diesem Vergleich — mit Datum, Gesetzesblatt und Aktenzahl. Wer wissen will, wie eine ordentliche Angabe aussieht, hat hier das Muster.

Die Sportwetten auf win2day beruhen laut Hinweis auf der Seite auf einer erteilten Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung; das Angebot unterliegt daher nicht den Bestimmungen des Glücksspielgesetzes und nicht der Aufsicht des BMF/Finanzamt Österreich. Anzumerken bleibt: Lotterie- und Casinospiele auf derselben Plattform laufen in einem anderen Regime. Zwei Angebote, zwei Rechtsrahmen, auch wenn sie unter einer Marke stehen.

Wo die Spielräume des Auslandsangebots liegen

Bei den Anbietern ohne Bewilligung eines Bundeslands ist der Befund nüchtern: Es gibt keine österreichische Bewilligung nachzuweisen. Das Angebot ist nicht per se verboten; die Rechtsposition hängt am Wettgesetz des Landes, und eine Bewilligung aus Malta, Gibraltar oder Curaçao ist keine österreichische. Eine österreichische Behörde, bei der man sich über das Produkt beschweren könnte, existiert für diese Anbieter nicht; eine österreichische Selbstsperre erreicht sie ebenfalls nicht.

Das ist der eigentliche Preis des Auslandsangebots, und er wird selten so ausgesprochen. Auf der Habenseite stehen meist üppigere Limits und mehr Livemärkte. Auf der Sollseite steht ein Produkt, für das niemand in Österreich geradesteht. Wer diese Wahl trifft, sollte sie bewusst treffen und nicht aus Versehen.

Wo die Livewetten ihre Grenzen haben

Wien erlaubt Livewetten nur auf Teil- oder Endergebnisse (Rechtslage von 2020), Oberösterreich nur auf ein numerisches Zwischen- oder Endergebnis oder darauf, wer als Nächster trifft (Rechtslage von 2021). Die aktuelle Regelung in Niederösterreich ist hier nicht feststellbar, und deshalb steht auf dieser Seite nirgends, Livewetten seien „in Österreich“ verboten oder erlaubt.

Auch die Einsatzgrenzen unterscheiden sich nach Bundesland: 500 € pro Wette in Oberösterreich und Niederösterreich, 50 € pro Wette an Terminals ohne Schalter in Wien. Für Online-Wetten anderswo gilt keine feststellbare Zahl. Wer viel auf ein einzelnes Ereignis setzen will, muss also das Land kennen, unter dessen Gesetz sein Anbieter tätig ist.

Was nicht geht: Wetten auf virtuelle oder aufgezeichnete Rennen sind Glücksspiel, kein Sportwetten, und können von einem Land nicht bewilligt werden. Wer eine Plattform mit virtuellen Ligen und Sportwetten in einem Menü findet, hat zwei verschiedene Dinge vor sich, auch wenn sie gleich aussehen.

Die Wettgebühr und wer sie trägt

Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Gebühr von 5 Prozent; tipp3 gibt an, bei verlorenen Wetten die Gebühr selbst zu tragen, bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen. Bemessungsgrundlage ist der Wetteinsatz selbst. Geschuldet wird sie von dem, der die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt — nicht vom Spieler. Sie fällt auch auf Wetten an, die aus Österreich bei einem im Ausland sitzenden Anbieter platziert werden. Eine bezahlte Gebühr ist allerdings kein Beweis für eine österreichische Bewilligung.

Ob und wie ein Anbieter die Gebühr weitergibt, bleibt seine Entscheidung. Bei tipp3 ist es die beschriebene Konstruktion: Verlustwette geht zu Lasten des Betreibers, Gewinnwette kostet 5 % des Gewinns. Der Betrag, den man im Wettschein sieht, ist also nicht der Betrag, der am Ende ankommt. Wer eine Wette mit Skrill-Guthaben bezahlt, trägt dieselben 5 % — die Zahlungsart steht in keiner dieser Regeln.

Spielerschutz: Altersgrenze, Pausen und selbst gesetzte Limits

Wichtig für den Vergleich ist, wie Spielerschutz hier organisiert ist. Ein bundesweites Limit, das für alle Sportwetten-Anbieter gilt, gibt es nicht. Ein bundesweites Sperrregister für Sportwetten gibt es ebenfalls nicht. Die Warnung an jeden Leser lautet deshalb: Wer glaubt, mit einer Selbstsperre bei einem Anbieter sei er marktweit gesperrt, irrt. Die Sperre wirkt dort, wo sie ausgesprochen wird.

Die Gründe dafür liegen in der Zuständigkeit, nicht in der Nachlässigkeit der Anbieter. In den Wettgesetzen der Länder ist die Selbstsperre pro Anbieter und pro Land angelegt; in Wien ist eine Aufhebung nicht vor zwei Jahren möglich. Das Glücksspielreformgesetz 2026, am 14.10.2026 noch ein Gesetzesentwurf, schafft ein Sperrregister und ein Limitregister für das Glücksspiel nach dem GSpG — Sportwetten stehen in beiden nicht. Die beiden Register wären also eine Antwort auf eine andere Frage als die dieses Vergleichs.

Wie win2day das Einzahlen begrenzt

Für win2day Sportwetten gilt ein Einzahlungslimit: bis zum Alter von 26 Jahren maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar; Gewinne zählen nicht zum Limit. Das ist ein gestaffeltes Limit, und die Staffelung ist der eigentliche Satz darin. Ein 22-Jähriger und ein 40-Jähriger haben auf derselben Plattform nicht dieselbe Grenze. Wer unter 26 ist und viel einwerfen will, stößt früher an — und genau das ist die Absicht.

Der Hinweis, dass Gewinne nicht zum Limit zählen, ist praktisch entscheidend. Wer 250 € einzahlt, dann 400 € gewinnt und erneut einzahlen will, hat das Limit noch nicht ausgeschöpft, weil die 400 € kein Einsatz im Sinne der Regel sind. Man darf die Grenze mit Gewinnen umgehen, nicht mit Nachschub.

Voraussetzung für das Wettkonto sind Wohnsitz in Österreich und ein Alter von mindestens 18 Jahren. Die Identität wird vor der ersten Auszahlung geprüft, die Bankverbindung (Konto im EWR) ist bei der ersten Auszahlung anzugeben. Die Bankdaten kommen also erst, wenn man wirklich Geld sehen will.

Wie tipp3 Pausen und Limits regelt

tipp3 bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten (Guthaben bleibt im Konto) sowie eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren (Guthaben wird auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen); beide sind nach dem Start nicht aufhebbar. Diese Unwiderruflichkeit ist die wichtigste Eigenschaft des Modells. Wer sich für drei Jahre sperrt, bleibt drei Jahre gesperrt. Kein Anruf, keine Ausnahme.

Der Unterschied zwischen Pause und Sperre liegt im Guthaben, und er ist nicht kosmetisch. Bei der Pause bleibt das Guthaben im Konto und wartet — man kann ein halbes Jahr später weiterspielen, mit dem alten Saldo. Bei der Sperre wird es auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen. Beides ist endgültig gestartet, aber nur das eine räumt das Konto.

Dazu kommen die freiwilligen Grenzen: ein wöchentliches Einzahllimit von bis zu 1.950 € lässt sich setzen, das Einsatzlimit ist täglich bis höchstens 10.000 € einstellbar, das wöchentliche Verlustlimit beträgt maximal 5.000 €. Diese Zahlen sind Obergrenzen der Einstellbarkeit, keine Vorgaben. Man kann sich ein sehr weites Konto einrichten und sich danach einreden, man habe etwas getan.

Der nüchterne Vergleich der beiden Ansätze: win2day setzt von außen eine gestaffelte Einzahlungsgrenze und lässt sie auf Antrag erhöhen. tipp3 lässt den Spieler die Grenze selbst wählen und bietet dafür zwei Formen des Ausstiegs, die beide endgültig sind. Wer eine harte Vorgabe braucht, ist bei win2day besser aufgehoben. Wer sich selbst binden will, hat bei tipp3 mehr Werkzeuge.

Wo Beratung zu finden ist

Wer merkt, dass der Einsatz nicht mehr zur Verfügung passt, findet bei Playsponsible.at Informationen und erste Anlaufstellen. Das ist flach und ohne Umschweife gesagt, weil es der Punkt ist, an dem ein Vergleich endet und die Beratung beginnt. Kein Satz auf dieser Seite ist wichtiger als dieser.

Bonus und Freiwette: Was ein Skrill-Guthaben wert ist

Hier wird es teuer, und zwar für den Werbetext. „100 % Bonus“ klingt nach dem doppelten Guthaben. Es ist eine Rechnung mit einer Bedingung, und die Bedingung entscheidet, ob man überhaupt etwas bekommt.

Der Ersteinzahlungsbonus für Sportwetten bei Boomerang-Bet beträgt 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €; für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich liegt das Maximum bei 200 €, die Mindesteinzahlung beträgt 20 €. Der Satz „bis 100 €“ und der Satz „bis 200 €“ stehen in derselben Beschreibung, und wer aus Österreich wetten will, liest zuerst den kleineren. Ein Bonus in Höhe der ersten Einzahlung verdoppelt nichts Dauerhaftes — er verdoppelt den Puffer für eine begrenzte Serie von Wetten.

Der Punkt, an dem die Zahlungsart zählt

Ein Sport-Erstbonus, der per Skrill eingezahlt wird, ist oft gar nicht erst bonusberechtigt. Beim Sport-Erstbonus von Slotuna gilt für Kombiwetten eine Mindestquote von 1,5 je Auswahl, der Umsatz ist innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Einzahlung zu erfüllen, pro Wette zählen höchstens 50 € zum Umsatz; Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt. Die Aktion ist also nicht schlecht — sie ist für den Skrill-Zahler einfach nicht existent.

Wer sich wegen eines Bonus für Skrill entscheidet, macht deshalb einen Fehler in der Reihenfolge. Die Zahlungsart wird gewählt, weil sie zum eigenen Geldfluss passt; der Bonus ist ein Zusatz, der diese Wahl belohnt oder nicht. Wo eine Aktion E-Wallet-Einzahlungen ausschließt, ist das keine Kleinigkeit im Kleingedruckten, sondern für diesen Nutzer die ganze Aktion.

Die Regel hat eine Wurzel, die man kennen sollte, auch wenn sie unbequem ist: Ein E-Wallet-Bonus lässt sich schlechter zurückholen als eine Einzahlung von einem Bankkonto. Wer sein Wettkonto mit E-Wallet-Guthaben auffüllt, um einen Bonus zu räumen, hat am Ende womöglich mehr Geld beim E-Wallet als auf der Bank. Das erklärt, warum Betreiber diese drei Buchstaben so oft aus ihren Bedingungen streichen.

Warum das E-Wallet selbst nichts ausschüttet

Skrill zahlt keinen Bonus für Wetten. Kein Punktesystem, keine Freiwette, keine Gutschrift. Wer auf der Suche nach dem Extrageld zwischen E-Wallet und Wettanbieter unterscheidet, landet schnell im Bereich der Selbsttäuschung.

Der ganze Vorteil liegt im Bereich der Kosten, nicht im Bereich der Prämien. Die Rechnung ist trivial und ernüchternd: wer es schafft, gar nicht auszahlen zu müssen, zahlt keine 2,80 %, keine 4,49 % und keine 5,00 €. Das ist der eigentliche „Skrill-Vorteil“ beim Sportwetten, und er wird nicht beworben, weil er keine Neuanmeldung einbringt.

Die Bedingungen, die den Bonus erst ausmachen

Drei Dinge entscheiden über den Wert einer Willkommensaktion, und alle drei stehen in den Bedingungen des Betreibers.

Die Umsatzanforderung bestimmt, wie oft man den Bonusbetrag umsetzen muss, und das ist die Zahl, die den Bonus teuer macht. Die Mindestquote bestimmt, ob man diesen Umsatz mit Außenseitern erledigen darf. Eine Mindestquote von 1,5, wie sie eine Sportaktion im Vergleich nennt, ist ein Eigenjoker für den Betreiber: Man muss auf Ergebnisse setzen, deren Chance deutlich unter der Hälfte liegt, und die hohen Quoten, die ein Umsatz schnell erledigen würden, sind genau die, die nicht zählen. Die Frist bestimmt, ob das Ganze überhaupt machbar ist. Der Sport-Erstbonus von Slotuna nennt in diesem Punkt 30 Tage nach der ersten Einzahlung — bei 50 € pro Wette, die auf den Umsatz anrechnen, ist das ein knapper Kalender für einen Freizeitspieler.

Ein Sonderfall in diesem Vergleich, der die Sache begreift: Der Sport-Willkommensbonus von Tiki Taka beträgt 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €; nur Neukunden mit erster Echtgeld-Einzahlung sind berechtigt. Ein Freiwett-Angebot ohne Freiwette-Guthaben, nur aus Echtgeld. Wer aus einer anderen Aktion kam, wo die Freiwette nur als bemessene Rückzahlung eines Verlusts gewährt wird, versteht die Konstruktion sofort.

Die lästigste Eigenschaft dieser Zusagen ist die Bedingung der ersten Einzahlung. Wer schon vor Monaten eingezahlt hat und erst jetzt von der Aktion erfährt, steht außen vor. Das ist keine Unfreundlichkeit, sondern Logik: Der Bonus soll eine Neuanmeldung kaufen.

Die Top-10 im Vergleich: Zehn Anbieter unter denselben Kriterien

Zehn Anbieter, zwei Gruppen und eine Regel für beide: Beschrieben wird, was auf dem eigenen Auftritt oder in den Bedingungen steht. Bei einem Bewilligungsvermerk liest man, wer ihn ausgestellt hat — oder merkt, dass es niemand tut. Das ist die einzige Prüfung, die der Leser selbst nachvollziehen kann, und genau deshalb braucht sie so viel Platz.

Das Panorama der Bewilligungen und Konditionen

Anbieter Österreichische Bewilligung? Bewilligung bzw. Betreiber laut eigenen Angaben
tipp3 Bewilligung eines Bundeslands vorhanden NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), Bescheid vom 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020; Betreiber Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Wien
win2day Bewilligung eines Bundeslands vorhanden (nur Sportwetten) Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung laut Wettordnung; Betreiber Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H.; Lotterie und Casino laufen nach dem GSpG
Starsportwetten Bewilligung eines Bundeslands vorhanden Bescheid vom 8. März 2022 laut App-Beschreibung; Behörde, Land und Aktenzahl werden nicht genannt
Merkur Bets Bewilligung eines Bundeslands vorhanden Land und Bescheid werden nicht genannt
Vierklee Bewilligung eines Bundeslands vorhanden Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0
Admiral Bewilligung eines Bundeslands vorhanden Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz
Boomerang Bet keine österreichische Bewilligung keine Bewilligung eines Bundeslands bekannt; kein österreichischer Sperrrahmen
Slotuna keine österreichische Bewilligung Anjouan ALSI-152406028-FI2 — keine österreichische Bewilligung
Tiki Taka keine österreichische Bewilligung keine Bewilligung eines Bundeslands bekannt; kein österreichischer Sperrrahmen
20Bet keine österreichische Bewilligung keine Bewilligung eines Bundeslands bekannt; kein österreichischer Sperrrahmen

Die Spalte mit der österreichischen Bewilligung ist die einzige, in der sich die beiden Gruppen sauber trennen. Die dritte Spalte zeigt dagegen einen Unterschied innerhalb der ersten Gruppe, der schwerer wiegt als die Gruppengrenze: Sechs Anbieter haben eine Bewilligung eines Bundeslands, aber nur zwei nennen Land, Gesetz und Aktenzahl, ein dritter nennt wenigstens das Land und eine Zahl. Ein Bewilligungsvermerk ohne Behörde und ohne Aktenzahl ist ein anderes Produkt als einer mit Datum — man kann ihn nur nicht beim Anbieter selbst überprüfen, sondern muss in die Wettgesetze der Länder schauen.

Wer das selbst prüfen will, hat genau einen Weg: die Bewilligung im Impressum oder in der Wettordnung suchen, die genannte Behörde merken, dann in das Wettgesetz dieses Landes sehen. Fehlt die Behörde, gibt es diese Prüfung nicht.

Das Panorama der Bewilligungen ist damit auch ein Panorama der Auskunftsbereitschaft. Und die Zahlungsart kommt in dieser Tabelle genau einmal vor: als etwas, das nicht dort steht.

tipp3 – die Sportwetten-Marke mit der ausführlichsten Bewilligungsangabe

tipp3 nennt als einziger Anbieter in diesem Vergleich das Gesetzesblatt und die Aktenzahl seiner Bewilligung. Wer ein Spielwesen vor sich haben will, das seine Genehmigung vollständig offenlegt, findet hier das Gegenbeispiel zu dem, was in den Top-10 im Vergleich über vage Vermerke steht.

Die Bewilligungssituation ist klar umrissen: bewilligt von der NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz, Bescheid vom 10.12.2020. Betreiber ist die Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien.

Beim Geld ist tipp3 der Anbieter mit dem durchdachtesten Auszahlungsregime. Bankauszahlungen laufen werktags von Montag bis Freitag, die Überweisung dauert meist noch 1 bis 2 Bankwerktage. Als Auszahlungskonto sind nur Konten im EWR zulässig, und eine IBAN kann nur in einem tipp3-Account hinterlegt sein. Kein Girokonto, kein geteiltes Konto — die Zuordnung ist eindeutig.

Die Verifikation wird vor der ersten Auszahlung von Gewinnen verlangt; angeboten werden ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident mit Chip und Video Ident, und bei der Registrierung werden keine Bankdaten abgefragt. Wer sofort loswetten will, wird also nicht gebremst — gebremst wird erst, wenn die erste Auszahlung ansteht. Das ist ein Zugeständnis an die Praxis und eine Falle für den Ungeduldigen.

Ein Punkt, der bei kaum einem Anbieter dokumentiert ist: In einer tipp3-Annahmestelle können Gewinne bis 1.000 € ausgezahlt werden, größere Gewinne über 1.000 € in einer Großgewinnauszahlungsstelle mit amtlichem Lichtbildausweis; Gewinne über 80.000 € werden per Gewinnanforderungsformular aufs Bankkonto überwiesen, und Gewinne können bis zu 180 Tage nach Feststellung eingelöst werden. Sechs Monate für die Einlösung sind großzügig, und wer den Wettschein im Handschuhfach vergisst, verliert ihn zuverlässig nach einem halben Jahr.

Auf der Einzahlungsseite sind Bargeld-Einzahlungen und Bargeld-Auszahlungen bei tipp3-Partnern auf maximal 1.000 € pro Woche begrenzt; eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann. Diese eine Mal einsetzen klingt harmlos und ist der Punkt, an dem eine Einzahlung zur Wette wird, ob man will oder nicht.

Fazit zu tipp3: Die Bewilligungsangabe ist lückenlos und die Bargeldstrecke über Trafiken bis 1.000 € pro Woche ist ein Vorteil, den kein reiner Online-Anbieter nachahmen kann. Wer Wert darauf legt, dass Verwahrung und Identitätsprüfung durch dieselbe österreichische Struktur laufen, nimmt die 1-bis-2-Werktage-Auszahlung dafür in Kauf. Skrill wird von tipp3 zwar nicht auf der eigenen Liste der Einzahlungswege geführt, aber genau diese Struktur ist das stärkere Argument der Marke, und sie ist es unabhängig von der Zahlungsart.

win2day – gestaffelte Einzahlungsgrenzen und getrennte Rechtsrahmen

Das Angebot hat eine Besonderheit, die man leicht überliest: die Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung trägt die Sportwetten. Die Lotterie- und Casinoseite läuft unter dem Bundes-Glücksspielgesetz und damit in einem anderen Aufsichtsrahmen. Wer die Plattform als Ganzes einschätzt, vermischt zwei Dinge. Wer das Sportwettenangebot einschätzt, hat einen Anbieter, der — wie tipp3 — einen Bewilligungsvermerk mit der NÖ Landesregierung nennt.

Der Einzahlungsrahmen ist der eigentliche Charakterzug. Für win2day Sportwetten gilt ein Einzahlungslimit: bis zum Alter von 26 Jahren maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar; Gewinne zählen nicht zum Limit. Zwei Alterklassen, zwei Zeiträume, und die Erhöhung ist ausdrücklich möglich. Das ist keine Sperre, sondern eine gestaffelte Bremse mit Erlaubnisvorbehalt.

Wichtig sind die Formalien rund um das Geld: Spieler müssen mindestens 18 Jahre alt und in Österreich wohnhaft sein; die Identität wird vor der ersten Auszahlung geprüft, die Bankverbindung (Konto im EWR) ist bei der ersten Auszahlung anzugeben. Dieselbe Logik wie bei tipp3, etwas strenger formuliert — Wohnsitz in Österreich ist hier ausdrückliche Bedingung, nicht nur der Kontositz im EWR.

Fazit zu win2day: Die gestaffelte Einzahlungsgrenze ist die einzige im Vergleich, die von sich aus nach Alter unterscheidet. Für einen 21-Jährigen mit 250 € Wochenrahmen ist sie eine echte Beschränkung, die er kennen muss, bevor er sein Einzahlungsfenster einteilt. Wer über 26 ist und 1.680 € monatlich einwerfen will, stößt selten an. Die Bewilligungslage ist dieselbe saubere Konstruktion wie bei tipp3 — nur eben getrennt von Lotterie und Casino, und diese Trennung muss man selbst mitbringen.

Starsportwetten – Bewilligung ohne Behörde

Ein Bescheid vom 8. März 2022 soll die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt haben. So steht es in der Beschreibung der Starsportwetten-App im Google-Play-Eintrag. Der Satz trägt die Bewilligung, führt aber kein Bundesland und keine Bescheidnummer an. Damit fehlt der einzige Anker, den ein Leser selbst prüfen kann.

Es wäre zu billig, daraus einen Mangel der Marke zu machen. Die Bewilligung ist ausdrücklich als behördlich bewilligter Sportwettenanbieter benannt, und der Hinweis stammt aus der App-Beschreibung, nicht aus dem Impressum. Beides kann denselben Sachverhalt unterschiedlich ausführlich darstellen.

Fazit zu Starsportwetten: Bewilligung ja, Prüfbarkeit nein. Der Offline-Teil mit stationären Spielstätten ist die interessante Hälfte dieses Anbieters: Wer seine Wetten bevorzugt in einem Wettlokal abgibt und nur gelegentlich online dabei ist, findet hier ein Angebot mit beiden Wegen — nur eben mit einer Auskunft, die hinter tipp3 zurückbleibt. Wer die Bewilligung selbst gegenprüfen will, muss vorher wissen, wo sie erteilt wurde, und das steht hier nirgends.

Merkur Bets – App-Zahlungsvielfalt und keine Einzahlung per Skrill

Merkur Bets ist der Anbieter mit der größten Zahlungsvielfalt in diesem Vergleich. Laut App-Eintrag lassen sich bei Merkur Bets unter anderem mit PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard Ein- und Auszahlungen vornehmen; der Support ist per In-App-Chat erreichbar. Skrill ist in dieser Aufzählung nicht enthalten, und wer das E-Wallet zur Bedingung macht, muss das wissen.

Zur Bewilligung ist wenig zu holen. Land und Bescheiddatum werden nicht genannt; der Betreiber ist nicht angegeben. Die Bewilligung eines Bundeslands wird geführt, aber nicht belegt — dieselbe Lücke wie bei Starsportwetten.

Die Aufzählung im App-Eintrag ist zudem als „unter anderem“ zu lesen. Ob Skrill in der vollständigen Liste steht, bleibt offen; ob die Einschränkung auf vier Namen die Realität abbildet, ebenfalls.

Fazit zu Merkur Bets: Wer sein E-Wallet-Guthaben in die Plattform umleiten will, findet hier keine Antwort. Der In-App-Chat ist für einen Anbieter mit dünner Außendarstellung ein starkes Werkzeug, weil Fragen zur Einzahlung direkt während der ersten Sitzung geklärt werden können — aber das ist eine Frage der Bequemlichkeit und keine des Produkts. Unter den Anbietern mit Bewilligung ist Merkur Bets derjenige, bei dem ich am ehesten einen Anruf beim Support einplane.

Vierklee – Tiroler Bewilligung, Einzahlung über Kreditkarte und Klarna

Vierklee nennt als Einzahlungsvarianten EPS, Klarna und Kreditkarten (ausdrücklich „nur einige“ der verfügbaren Varianten); Auszahlungen erfolgen nach Anforderung auf das Bankkonto. Ein Zahlungsdienst aus dem E-Wallet-Bereich steht hier nicht — die Marke setzt sichtbar auf Klassiker. Die Bewilligung dagegen ist eine der wenigen, die konkret belegt ist: Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0. Betreiber ist die Vierklee Wettbüro GmbH.

Der Auszahlungsweg ist geradlinig und hat einen Haken in der Beschreibung: Auszahlungen gehen nach Anforderung auf das Bankkonto. Wer sein Geld lieber wieder in ein E-Wallet schieben will, findet keinen Anschluss. Wer sein Haushaltskonto ansteuert, ist genau richtig.

Fazit zu Vierklee: Die Kombination aus konkret benannter Bewilligung und geradlinigem Auszahlungsweg auf das Bankkonto ist für den langfristigen Nutzer stimmig. Der abrupte Weg zurück aufs Konto ist unbequem, aber direkt. Wer einen vollen Zahlungsmethodenmarkt sucht und die Anbieter danach auswählt, hat hier weniger Auswahl — und wer sein E-Wallet als Zwischenlager versteht, wird diese Marke nur über die Auszahlungsseite beunruhigen.

Admiral – oberösterreichische Bewilligung und die Gruppe dahinter

Admiral ist der sperrigste Kandidat dieser Liste, und zwar wegen des Besitzstands, nicht wegen des Produkts. Die ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen gehörte zur Novomatic-Gruppe; gegründet wurde das Unternehmen von Walter Grubmüller, an der Wiener Börse war es von 2001 bis 2006 notiert. Ein börsennotiertes Sportwetten-Unternehmen ist in diesem Markt die Ausnahme, und der Börsengang ist lange vorbei.

Die Bewilligung wird konkret verortet: Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz. Keine Aktenzahl, aber eine benannte Behörde und ein benanntes Gesetz — das ist mehr, als die App-Anbieter in diesem Vergleich liefern.

Fazit zu Admiral: Ein Haus mit gewachsener Struktur, einer benannten Bewilligung und einer Vorgeschichte an der Börse, die es sonst nirgends in dieser Liste gibt. Unter den sechs Anbietern mit Bewilligung eines Bundeslands ist Admiral derjenige, dessen Rechtsstellung am leichtesten zu prüfen ist, ohne dass man ein Datum braucht: Behörde und Gesetz stehen da, das genügt für einen Blick in die Landesnorm. Wer regionale Verwurzelung und Nachvollziehbarkeit höher gewichtet als ein üppiges Zahlungsmenü, findet hier genau das.

Boomerang Bet – ein Bonus, der Skrill-Zahler eigens einlädt

Jetzt wird die Gruppe gewechselt, und die Unterschiede zur ersten sind keine Feinheiten. Boomerang Bet listet ausdrücklich Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich als begünstigt beim Ersteinzahlungsbonus für Sportwetten: 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, für Spieler aus diesen Ländern bis 200 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €.

Der Punkt, der diese Marke für einen Skrill-Leser interessant macht: Der Weg ist hier nicht ausgeschlossen. Wo andere Anbieter Einzahlungen per E-Wallet ausdrücklich aus den Bonusbedingungen streichen, gibt es bei Boomerang Bet keinen solchen Hinweis in den genannten Bedingungen. Wer sein E-Wallet-Guthaben einsetzen will und eine Willkommensaktion dazu möchte, findet in diesem Vergleich hier den reibungslosesten Kandidaten.

Was ein Leser dafür in Kauf nimmt, ist eine Bewilligungslage, die nicht im selben Satz besprochen werden kann. Eine österreichische Bewilligung ist nicht nachweisbar; eine österreichische Selbstsperre erreicht diesen Anbieter nicht; eine Behörde, bei der man sich über das Produkt beschweren könnte, gibt es nicht. Die Rechtsposition hängt am Wettgesetz des jeweiligen Bundeslands und ist umstritten; als gesichert gilt hier nichts.

Fazit zu Boomerang Bet: Für einen Skrill-Nutzer, der einen Bonus mitnimmt und den Anbieter danach wechseln wird, ist die Kombination aus 100 %-Bonus mit erhöhtem Maximum für österreichische Spieler und keiner E-Wallet-Ausnahme der offensichtlichste Weg unter den Marken ohne Bewilligung. Der Bonus steht hier gegen den fehlenden österreichischen Rechtsrahmen, und dieser Tausch ist kein technischer, sondern einer, den jeder für sich entscheiden muss. Der 20-Euro-Einstieg macht das Ausprobieren billig — und billige Ausprobier-Möglichkeiten sind im Auslandssegment selten.

Slotuna – wo E-Wallet-Einzahlungen nicht bonusberechtigt sind

Slotuna ist der Gegenpol zum vorigen Abschnitt und in diesem Vergleich der wichtigste Einzelfall, weil er die Zwickmühle des E-Wallet-Nutzers sichtbar macht. Der Sport-Erstbonus gilt für Kombiwetten mit einer Mindestquote von 1,5 je Auswahl, der Umsatz ist innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Einzahlung zu erfüllen, pro Wette zählen höchstens 50 € zum Umsatz; Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt.

Auf der Bewilligungsseite steht ein Registereintrag, der keine österreichische Bewilligung ist: Anjouan ALSI-152406028-FI2. Damit ist die Marke eine von vier ohne Bewilligung eines Bundeslands.

Fazit zu Slotuna: Wer per Karte einzahlt, hat hier eine Aktion mit klaren, knappen Fronten: 30 Tage, 1,5er-Mindestquote, 50 € pro Wette, die auf den Umsatz zählen. Wer per Skrill einzahlt, ist nicht Teil dieser Aktion — und merkt es möglicherweise erst nach der Einzahlung, weil die Ausnahme in den Promotionsbedingungen steht und nicht auf der Startseite. Genau umgekehrt zu Boomerang Bet. Für den Skrill-Nutzer ist Slotuna damit trotz ansprechender Konditionen ein Vergleichspunkt, kein Ziel.

Tiki Taka – bis zu 100 € auf die erste Echtgeld-Einzahlung

Der Sport-Willkommensbonus von Tiki Taka beträgt 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €; nur Neukunden mit erster Echtgeld-Einzahlung sind berechtigt. Eine ausdrückliche E-Wallet-Ausnahme steht in den genannten Bedingungen nicht, und eine Bewilligung eines Bundeslands ist ebenfalls nicht bekannt.

Das ist die schlichteste Konstruktion im Vergleich: ein Betrag, eine Mindesteinzahlung, eine Zielgruppe. Kein Umsatzzeitraum, keine Mindestquote, kein Deckel pro Wette in dieser Beschreibung. Auf so einer Grundlage sagt ein Vergleich nicht viel über den maximalen Ertrag der Aktion — er sagt etwas über den Umfang der Angaben. Wer den Bonus beurteilen will, liest die vollständigen Promotionsbedingungen des Anbieters, nicht den Startseitentext.

Fazit zu Tiki Taka: Die Kombination aus schlichter Aktion und unauffälliger E-Wallet-Lage ist für einen Skrill-Nutzer die offenste unter den vier Marken ohne Bewilligung. Für einen Spieler mit 20 € Startkapital und einer einzelnen Kombiwette ist das der günstigste Einstieg in diesem Feld. Wer dagegen ein klassisches Umsatzpaket mit mehrstufiger Bedingung sucht, wird hier schneller fertig sein, als ihm lieb ist.

20Bet – Livemärkte und eine Einzahlung, die kein Bonus ist

Bei 20Bet ist das Zahlungsversprechen im Kern die Sportwetten-Vielfalt. Die Sportwetten von 20Bet umfassen Live-Ereignisse mit Quotenaktualisierung in Echtzeit; für echte Wetten ist eine Einzahlung nötig. Dieser Satz ist der klarste im ganzen Vergleich: Ohne Einzahlung gibt es keine echte Wette. Kein Gratiswett-Angebot, das die Registrierung zum Spielen erklärt. Der Anbieter sagt selbst, dass die Aktion erst mit Geld beginnt.

Wer also 20 € mit Skrill einzahlt, kauft sich keine Freiwette, sondern den Zugang. Zu Deckel, Quote und Frist ist hier nichts ausgesagt, und damit existiert in diesem Punkt keine Grundlage für ein Urteil.

Fazit zu 20Bet: Der Wert dieser Marke liegt im Zugang zu Live-Ereignissen, nicht im Willkommenspaket. Für einen Skrill-Nutzer, der sein E-Wallet-Guthaben mit Livemärkten kombinieren will, ist das ein Angebot ohne Vorbedingung — und das ist in einem Vergleich, in dem die meisten Aktionsseiten von Umsatzbedingungen regiert werden, eine ehrliche Konstruktion. Wer eine Prämie auf die erste Einzahlung erwartet, hat die falsche Marke vor sich; wer einfach spielen will, ist sofort im Spiel.

Was ein Skrill-Wettkonto für wen ist

Zwei Gruppen, zwei Profile, und dazwischen die Frage, was das E-Wallet eigentlich löst. Bei den sechs Marken mit Bewilligung eines Bundeslands spielt Skrill in den Bedingungen entweder keine ausdrückliche Rolle oder gar keine. Bei den vier Marken ohne Bewilligung ist die Lage gespalten: Zwei führen eine ausdrückliche E-Wallet-Ausnahme in den Bonusbedingungen, zwei nicht.

Die engste und beste Zuordnung läuft nicht über die Bewilligung, sondern über die Frage, wie oft man Geld in welcher Stückelung bewegt. Für den Freizeitspieler, der 20 € einzahlt und einen Bonus mitnimmt, zählt der Bonusparagraph. Für den, der schnell zurück aufs Bankkonto will, zählt die Skrill-Gebühr. Für den, der sein Konto parkt und verliert, zählt die Servicegebühr.

Drei Regeln für die Entscheidung, jede aus den Zahlen dieses Vergleichs:

Wer nach einem Bonus sucht, geht zuerst die Promotionsbedingungen durch und erst dann an das Zahlungsfenster. Wo der Satz über Skrill oder Neteller steht, wird er in den Bedingungen gefunden, nicht im Aktionsbanner. Wer das erst nach der Einzahlung prüft, prüft zu spät.

Wer viel einzahlt, meidet die kleine Rückholung. Wer 500 € zurückholt, zahlt 14,00 €. Wer zweimal 250 € zurückholt, zahlt zweimal die Mindestgebühr von 3,50 € — dieselben 2,80 % auf den ersten Blick, in der Realität weniger, weil die Sätze identisch sind. Wer seinen Auszahlungsrhythmus bündelt, spart nicht durch eine andere Zahlungsart, sondern durch weniger Transaktionen.

Wer länger pausiert, meldet sich an. Die 5,00 € im Monat sind die einzige Gebühr in dieser Rechnung, die nichts mit der Wette zu tun hat. Und der Unterschied zwischen einer Land-Bewilligung und einer ausländischen Genehmigung regelt sich nur in einem Impressum, nie in einer Zahlungsübersicht.

Wer wissen will, wo sein Anbieter steht, sucht die Worte „Bewilligung“ und „Landesregierung“ in Impressum und Wettordnung. Findet er keine Behörde, hat er keine. Das ist kein Ästhetikurteil, sondern eine Auskunft.

Häufige Fragen zu Wettanbietern mit Skrill

Welche Gebühr berechnet Skrill für die Auszahlung auf ein Bankkonto?

Skrill verlangt für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €. Die Mindestgebühr greift bei kleinen Beträgen: Wer 50 € zurückholt, zahlt 3,50 € — gemessen am Betrag deutlich mehr als die 2,80 %, die bei größeren Summen anfallen.

Wann wird die Servicegebühr vom Guthaben abgezogen und was kostet die Währungsumrechnung?

Für Privatnutzung entfällt die Servicegebühr, wenn mindestens alle 6 Monate ein Login oder eine Transaktion erfolgt, sonst werden monatlich 5,00 € vom Guthaben abgezogen. Währungsumrechnungen kosten unabhängig davon 4,49 %. Zwei getrennte Posten, und nur der erste lässt sich durch einen Login vermeiden.

Welche Mindesteinzahlung verlangen Wettanbieter bei Zahlung per Skrill?

Die Mindesteinzahlung eines Bonus richtet sich nach der Aktion, nicht nach dem Zahlungsweg. Zwei Sportaktionen in diesem Vergleich nennen 20 € als Mindesteinzahlung. Weil ein E-Wallet in mehreren Bedingungen ausdrücklich ausgeschlossen ist, prüft man das zuerst.

Zählen Einzahlungen per E-Wallet bei den Umsatzbedingungen eines Bonus mit?

Nicht immer. Der Sport-Erstbonus von Slotuna schließt Einzahlungen per Skrill oder Neteller ausdrücklich aus, samt Mindestquote von 1,5 je Auswahl und einem Umsatzfenster von 30 Tagen. Bei anderen Anbietern dieses Vergleichs steht keine solche Ausnahme in den beschriebenen Bedingungen — nachsehen lohnt trotzdem.

Hat ein Wettanbieter mit Skrill automatisch eine Bewilligung eines Bundeslands?

Nein. Skrill ist eine Zahlungsart, kein Erlaubnisschein. Bewilligt wird in Österreich pro Bundesland, und ob ein Anbieter eine Bewilligung hat, steht in seinem Impressum oder seiner Wettordnung. Sechs Anbieter in diesem Vergleich nennen eine solche; vier nicht.

Wer trägt die Wettgebühr von 5 %, wenn mit Skrill-Guthaben bezahlt wird?

Der Spieler trägt sie wirtschaftlich immer mit, denn Bemessungsgrundlage ist der Wetteinsatz. Geschuldet wird die Gebühr von dem, der die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt. tipp3 gibt an, bei verlorenen Wetten die Gebühr selbst zu tragen; bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen.

Inhalt erstellt vom Team «wettquotenat»